Gibt es etwas, das den Geruch von Herbst so eindeutig einfängt wie der Duft von gebackenen Äpfeln und Zimt, der durch die ganze Küche zieht? Ich glaube, nein. Und ich muss zugeben: Vor zwei Jahren hätte ich diesen Geruch nie mit „einfach“ oder „schnell“ in einem Atemzug genannt. Meine früheren Versuche mit Apfel-Tarten waren eher ein Drama als ein Genuss. Der Boden war immer zu klebrig, die Äpfel schwammen in einer Brühe, und das Ergebnis sah eher aus wie ein Apfel-Kuchen als wie die elegante Tarte, die ich mir vorgestellt hatte.
Aber dann habe ich einen Kniff entdeckt, der alles verändert hat. Es ist nicht der Aufwand gewesen, der gestiegen ist, sondern die Technik. Heute mache ich diese herbstliche Apfel-Tarte mit Zimt fast wöchentlich, wenn die Tage kürzer werden und ich nach etwas Wärme suche, das mich nicht stundenlang in der Küche fesselt. Es ist meine Antwort auf das typische Herbst-Dilemma: Ich will etwas Backen, das nach Zuhause und Geborgenheit schmeckt, aber ich habe keine Lust auf stundenlanges Rühren und complicated Dekorationen.
Diese Tarte ist der Beweis, dass man nicht perfektionistisch sein muss, um ein Ergebnis zu bekommen, das Freunde und Familie zum Staunen bringt. Ich habe dieses Rezept über fünfzig Mal getestet – ja, wirklich! – und dabei jeden Fehler gemacht, den man sich vorstellen kann. Von zu viel Butter im Boden bis hin zu Äpfeln, die zu früh in den Ofen kamen. Das Ergebnis ist jetzt eine Tarte, die goldbraun ist, deren Boden knusprig bleibt, auch wenn man sie ein paar Stunden stehen lässt, und deren Füllung nach einer perfekten Balance aus säuerlichem Apfel und warmem Zimt schmeckt.
Ich liebe diese Tarte, weil sie so unkompliziert ist. Man kann sie für ein schnelles Sonntagsfrühstück machen, für den Kaffee am Nachmittag oder sogar als Dessert nach einem einfachen Abendessen. Sie ist das ideale Rezept, um den Herbst in die eigenen vier Wände zu holen, ohne dass man dafür einen ganzen Tag opfern muss. Wenn du also auf der Suche nach einer Apfel-Tarte mit Zimt bist, die tatsächlich einfach und schnell geht, dann bist du hier genau richtig. Lass uns backen.
Warum du diese Apfel-Tarte lieben wirst
Vielleicht fragst du dich: „Warum sollte ich gerade diese Tarte machen, wenn es doch hunderte andere Rezepte gibt?“ Hier ist die Sache: Diese Tarte löst drei der größten Probleme, die ich mit herbstlichem Backen hatte. Sie ist nicht nur lecker, sie ist auch praktisch.
Knuspriger Boden ohne Vorbacken-Gequäl — Das ist der Game-Changer. Bei den meisten Tarten muss man den Boden erst vorbacken, damit er nicht weich wird. Das ist mühsam und nimmt Zeit. Bei dieser Version verwende ich eine spezielle Schicht aus gemahlenen Nüssen und etwas Maisstärke (ja, das kleine Geheimnis), die Feuchtigkeit von den Äpfeln absorbiert. Der Boden bleibt also knusprig, ohne dass du ihn separat backen musst. Ich habe das zum ersten Mal bei einem Kuchen in einer kleinen Bäckerei in Freiburg probiert und war skeptisch, aber hier funktioniert es perfekt.
Die perfekte Apfel-Auswahl für jede Jahreszeit — Viele Rezepte sagen nur „Äpfel“. Aber nicht jeder Apfel eignet sich für eine Tarte. Diese Tarte ist so konzipiert, dass sie mit den Äpfeln funktioniert, die du gerade im Supermarkt oder auf dem Markt findest. Egal ob Boskop, Elstar oder Gloster – die Zubereitung passt sich an. Du musst nicht extra nach „Tart-Äpfeln“ suchen, die oft teuer und schwer zu finden sind. Ich nutze oft die Äpfel, die ich zu Hause übrig habe, und das Ergebnis ist immer gleich gut.
Schnell und ohne Aufwand — Von der Vorbereitung bis zum ersten Biss vergehen nur etwa 45 Minuten. Das aktive Kochen beträgt nur 15 Minuten. Den Rest macht der Ofen für dich. Das ist ideal für Wochenabende, an denen man nach der Arbeit nicht die Energie hat, einen ganzen Kuchen zu konstruieren. Diese Tarte ist mein Retter, wenn ich Lust auf Süßes habe, aber keine Zeit.
Diese Tarte ist mein Answer-to-„Was gibt es zum Kaffee?“ wenn ich keine Lust auf trockenen Kuchen oder zu süßes Gebäck habe. Sie ist der Inbegriff von gemütlichem Herbst.
Die Zutaten für deine herbstliche Apfel-Tarte mit Zimt
Hier ist das Beste: Du hast wahrscheinlich fast alles davon schon in deinem Vorratsschrank oder Kühlschrank. Ich mag es nicht, wenn Rezepte Zutaten auflisten, die man extra für einen einzigen Einsatz kaufen muss. Diese Tarte basiert auf einfachen, vertrauten Zutaten.
Mehl (250 g / 2 cups) — Das Grundgerüst. Ich verwende immer Weizenmehl Type 405. Es ist fein genug für einen zarten Boden, aber hat genug Struktur. Wenn du glutenfrei backen möchtest, funktioniert ein glutenfreies 1:1-Mehlmischpulver (wie von Schär oder Doves Farm) hier hervorragend. Achte darauf, dass das Mischpulver schon Xanthan-Gummi enthält, sonst wird der Boden bröselig.
Kalte Butter (125 g / ½ stick) — Das ist wichtig: Die Butter muss kalt sein. Wenn sie zu warm wird, verliert sie ihre Fähigkeit, Luftblasen im Teig zu bilden, die für die Leichtigkeit sorgen. Schneide die Butter in kleine Würfel und lege sie für 10 Minuten in den Gefrierfach, bevor du sie verarbeitest. Das macht einen riesigen Unterschied für die Textur.
Zucker (80 g / ⅓ cup) — Wir brauchen nicht viel Süße, da die Äpfel von Natur aus süß sind. Ich bevorzuge Rohrzucker oder normalen Haushaltszucker. Wenn du es etwas weniger süß magst, kannst du auch mit 60 g auskommen. Die Zimt-Note kommt dann stärker zur Geltung.
Ei (1 großes Ei, Größe M) — Das Ei bindet den Teig. Es sorgt dafür, dass der Boden zusammenhält, aber nicht zu schwer wird. Verwende am besten ein frisches, freilandgehütetes Ei, das macht den Teig nur einen Tick aromatischer.
Salz (1 Prise) — Klingt banal, ist aber essenziell. Salz hebt die Süße der Äpfel und die Wärme des Zimts hervor. Ohne Salz schmeckt die Tarte flach. Ich nehme immer feines Meersalz.
Äpfel (ca. 800–900 g / 3–4 große Äpfel) — Hier kannst du kreativ werden. Ich empfehle eine Mischung aus säuerlichen und süßen Äpfeln. Boskop gibt die Säure, Elstar oder Gala die Süße. Schäle die Äpfel nicht komplett, wenn du magst – die Schale gibt Farbe und Struktur. Schneide sie in dünne Spalte. Ein Tipp: Wenn die Äpfel sehr saftig sind, bestreue sie leicht mit Maisstärke, bevor du sie auf den Boden legst. Das verhindert eine nasse Unterseite.
Zimt (2 Teelöffel gemahlen) — Das Herzstück dieser Tarte. Verwende guten, frischen Zimt. Alter Zimt verliert sein Aroma und schmeckt nur noch staubig. Ich mag den milden, aromatischen Zimt von Lidl oder Rewe, aber teurere Marken wie McCormick sind auch super. Wenn du Zimtstangen hast, kannst du auch eine mitbacken und vor dem Servieren entfernen.
Puderzucker (zur Dekoration) — Optional, aber es sieht einfach so gemütlich aus. Ein leichter Schneeflocken-Effekt macht die Tarte fotogen für dein Pinterest-Pin.
Die Ausrüstung, die du brauchst
Du brauchst kein teures Profi-Equipment. Hier ist, was ich tatsächlich auf meiner Arbeitsplatte habe.
Springform (20–22 cm) — Eine Springform ist ideal, weil man die Tarte leicht herausnehmen kann, ohne sie zu beschädigen. Wenn du keine hast, geht auch eine runde Backform mit Abzug, aber der Boden muss gut eingefettet und bemehlt sein.
Küchenmaschine oder Nudelholz — Du kannst den Boden in der Küchenmaschine zusammenkneten (das geht am schnellsten) oder von Hand mit einem Nudelholz ausrollen. Ich nutze die Maschine, um Zeit zu sparen, aber das Ausrollen von Hand gibt dir mehr Kontrolle über die Dicke. Beide Methoden funktionieren.
Backpapier — Auslegen ist immer besser als Einfetten. Es verhindert Anhaften und erleichtert die Reinigung. Ich lege immer ein Stück Backpapier in den Boden der Form, bevor ich den Teig einlege.
Großer Backblech — Auch wenn die Tarte in der Form gebacken wird, lege ich immer ein Backblech darunter. Das fängt eventuelle Tropfen auf, falls der Saft der Äpfel durchsickert, und schützt den Ofen vor klebrigen Rückständen. Das ist die faule, aber clevere Art, den Ofen sauber zu halten.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt die Tarte
Alright, lass uns anfangen! Ich führe dich durch den Prozess, genau so, wie ich ihn mache. Es ist einfacher, als es sich anhört.
Schritt 1: Den Boden vorbereiten — Vermische das Mehl, den Zucker und die Prise Salz in einer Schüssel. Füge die kalten Butterwürfel hinzu. Wenn du die Küchenmaschine nutzt, pulse sie kurz, bis die Masse wie grobem Sand aussieht. Wenn du von Hand arbeitest, reibe die Butter mit den Fingern in das Mehl. Achte darauf, dass keine großen Butterklumpen übrig bleiben, aber auch kein vollständiger Teigball entsteht. Der Boden sollte noch krümelig sein. Füge das Ei hinzu und knete es kurz zusammen, bis der Teig gerade so zusammenhält. Forme einen flachen Kreis aus dem Teig, wickle ihn in Frischhaltefolie und lass ihn für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Das ist wichtig! Der Teig muss kalt sein, damit die Butter beim Backen nicht sofort schmilzt und der Boden knusprig bleibt. Troubleshooting: Wenn der Teig zu trocken ist und zerfällt, füge einen Teelöffel eiskaltes Wasser hinzu. Wenn er zu klebrig ist, gib noch einen Löffel Mehl dazu.
Schritt 2: Ofen vorheizen und Form vorbereiten — Heize deinen Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Backpapier in deine Springform. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und rolle ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche aus. Der Boden sollte etwa 3 mm dick sein. Lege ihn in die Form und drücke ihn vorsichtig an die Seiten. Schneiden Sie den überschüssigen Rand ab. Pro-Tipp: Steche den Boden mit einer Gabel an mehreren Stellen an. Das verhindert, dass sich der Boden beim Backen bläht.
Schritt 3: Äpfel vorbereiten — Schäle die Äpfel (oder wasche sie gründlich, wenn du die Schale lassen willst). Schneide sie in gleichmäßige Spalte. Das ist wichtig für eine gleichmäßige Garzeit. Wenn die Spalte zu dick sind, bleiben sie hart; wenn sie zu dünn sind, zerfallen sie. Ziel ist es, Spalte von etwa 5 mm Dicke. Bestreue die Apfelspalten leicht mit Zimt und ein wenig Zucker, wenn du es süßer magst. Sensorischer Hinweis: Du wirst den Duft von Zimt und Äpfeln sofort bemerken. Das ist der Moment, an dem die Küche nach Herbst riecht.
Schritt 4: Tarte zusammenbauen — Lege die Apfelspalten überlappend auf den Boden. Beginne in der Mitte und arbeite dich nach außen. Du kannst sie auch in einem kreisförmigen Muster anordnen, wie bei einer Blume, wenn du es dekorativer magst. Achte darauf, dass die Spalte nicht zu überladen sind, sonst wird die Tarte zu nass. Troubleshooting: Wenn du merkst, dass viel Saft austritt, lege ein Backpapier auf die Tarte, wenn du sie zum ersten Mal für 10 Minuten backst. Das absorbiert überschüssige Feuchtigkeit.
Schritt 5: Backen — Lege die Tarte in den vorgeheizten Ofen. Backe sie für 35–40 Minuten. Die Tarte ist fertig, wenn der Boden goldbraun ist und die Äpfel weich, aber noch bissfest sind. Die Kanten sollten leicht karamellisiert sein. Sensorischer Hinweis: Wenn die Tarte fertig ist, sollte die Küche nach warmem Zimt und gebackenen Äpfeln riechen. Das ist das beste Aroma der Welt.
Schritt 6: Abkühlen und Servieren — Lass die Tarte für mindestens 20 Minuten in der Form abkühlen, bevor du sie herausschneidest. Das ist wichtig, damit der Boden fest wird. Bestreue sie mit Puderzucker, bevor du sie servierst. Zeit-Check: Totalzeit: ca. 1 Stunde (inkl. Kühlzeit). Aktive Zeit: 15 Minuten.
Tipps & Tricks für die perfekte Tarte
Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese Punkte machen den Unterschied zwischen einer „okay“ Tarte und einer „Wow“-Tarte.
Die Nuss-Schicht als Feuchtigkeitsbarriere — Wenn du es ganz sicher machen willst, bestreue den vorgebackenen Boden (oder den rohen Boden, wenn du ihn vorbackst) mit einer dünnen Schicht gemahlener Mandeln oder Haselnüssen. Diese absorbieren den Saft der Äpfel und verhindern, dass der Boden matschig wird. Ich mache das immer, wenn ich sehr saftige Äpfel wie Boskop verwende. Es ist ein kleiner Schritt, der eine große Wirkung hat.
Nicht zu viele Äpfel — Es ist verlockend, die Tarte vollzustopfen, aber weniger ist mehr. Wenn du zu viele Äpfel auflegst, wird die Füllung zu nass und die Tarte sieht gedrungen aus. Verteile die Äpfel in einer einzigen Schicht. Wenn du mehr Äpfel hast, backe eine zweite kleine Tarte oder mache eine Apfelmus dazu.
Zimt frisch mahlen — Wenn du Zimtstangen hast, mahle sie selbst. Gemahlener Zimt verliert nach ein paar Wochen im Schrank sein Aroma. Frisch gemahlener Zimt ist aromatischer und würziger. Das schmeckt man deutlich.
Häufiger Fehler: Der Boden brennt an — Wenn der Boden schneller braun wird als die Äpfel, decke die Kanten mit Alufolie ab. So können die Äpfel weiter garen, ohne dass der Boden anbrennt. Das passiert mir oft, wenn mein Ofen etwas zu heiß ist.
Restaurant-Trick: Eiskaltes Wasser im Teig — Wenn du den Teig von Hand machst, füge das eiskalte Wasser tropfenweise hinzu. Je kälter der Teig, desto besser die Textur. Ich habe ein Glas eiskaltes Wasser im Gefrierfach, das ich nur für Backtage vorbereite.
Variationen & Substitutionen
Sobald du die Basis-Version gemeistert hast, kannst du spielen. Ich habe alle diese Varianten selbst ausprobiert und sie funktionieren alle gut.
Walnuss-Zimt-Variation — Streue eine Handvoll gehackter Walnüsse über den Apfelmix. Die Nüsse geben eine nussige Note, die perfekt zum Zimt passt. Ich mache das immer, wenn ich im Herbst Walnüsse vom Baum im Garten habe. Es ist kostenlos und schmeckt fantastisch.
Vanille-Alternative — Wenn du keinen Zimt magst, ersetze ihn durch Vanillemark und eine Prise Muskatnuss. Das ergibt eine klassische Vanille-Apfel-Tarte, die auch sehr beliebt ist. Muskatnuss rundet die Vanille perfekt ab.
Glutenfreie Option — Wie oben erwähnt, funktioniert ein glutenfreies 1:1-Mehlmischpulver hervorragend. Achte darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten, da glutenfreier Teig schneller klebrig wird. Füge ggf. noch etwas Maisstärke hinzu, um die Struktur zu verbessern.
Vegetarisch & Vegan — Das Rezept ist von Natur aus vegetarisch. Für eine vegane Version ersetze die Butter durch vegane Streichmargarine (mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch ein Lein-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Der Geschmack ist ähnlich, aber die Textur kann etwas dichter sein. Ich habe das getestet und es schmeckt immer noch gut, ist aber nicht ganz so luftig.
Protein-Boost — Du kannst den Teig mit 50 g Proteinpulver (Vanillegeschmack) anreichern, wenn du es als Breakfast-Tarte möchtest. Das ändert die Textur leicht, macht sie aber proteinreicher. Ich mache das manchmal, wenn ich nach dem Sport Hunger habe.
Servieren & Aufbewahrung
Diese Tarte schmeckt am besten, wenn sie lauwarm ist. Serviere sie mit einem Klecks Schlagsahne, Vanilleeis oder einem Hauch von Crème fraîche. Die Säure der Sahne balanciert die Süße der Äpfel perfekt. Als Beilage passen auch geröstete Mandelsplitter oder ein paar Blätter frischer Minze gut dazu.
Kühlschrank: Die Tarte hält sich im Kühlschrank, abgedeckt, für bis zu 3 Tage. Der Boden kann nach ein paar Tagen etwas weicher werden, aber der Geschmack bleibt gleich. Ich empfehle, sie nach 2 Tagen zu essen, wenn sie am besten schmeckt.
Aufwärmen: Wenn du die Tarte kalt aus dem Kühlschrank nimmst, wärme sie für 5–10 Minuten im Ofen bei 150 Grad vor. Das macht den Boden wieder knusprig und die Äpfel weich. Im Mikrowellenofen wird der Boden oft gummiartig, also vermeide das, wenn du kannst.
Einfrieren: Diese Tarte lässt sich gut einfrieren, aber nicht mit der Füllung. Bake den Boden allein und friere ihn ein. Wenn du die Tarte später genießen willst, backe den Boden auf, lege die frischen Äpfel darauf und backe sie fertig. So bleibt die Textur am besten. Eine bereits gefüllte Tarte einzufrieren, führt dazu, dass die Äpfel wässrig werden, wenn sie auftauen.
Meal Prep: Du kannst den Teig vorbereiten und eingefroren aufbewahren. Auch die Äpfel kannst du geschnitten und in Wasser mit Zitronensaft eingelegt im Kühlschrank lagern. So hast du alles bereit, wenn du spontan Lust auf Tarte hast.
Häufig gestellte Fragen
Q: Kann ich die Tarte am Vortag backen?
A: Ja, absolut! Das ist sogar mein Favorit. Die Tarte schmeckt oft am zweiten Tag noch besser, da die Aromen besser durchziehen können. Backe sie am Abend zuvor, lass sie komplett abkühlen und bewahre sie abgedeckt bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank auf. Am nächsten Tag kannst du sie kurz aufwärmen oder kalt servieren. Das ist perfekt für Gäste, die am nächsten Tag kommen.
Q: Warum ist mein Tartenboden weich geworden?
A: Das passiert meist, wenn die Äpfel zu saftig sind oder der Boden zu dünn ausgerollt wurde. Stelle sicher, dass der Boden mindestens 3 mm dick ist. Wenn du sehr saftige Äpfel verwendest, bestreue den Boden vor dem Befüllen mit gemahlenen Mandeln oder Maisstärke, wie oben erwähnt. Auch das Vorbacken des Bodens für 10 Minuten kann helfen, wenn du es ganz sicher machen willst.
Q: Welche Äpfel sind am besten geeignet?
A: Ich empfehle eine Mischung aus säuerlichen und süßen Äpfeln. Boskop, Elstar, Gloster oder Jonagold funktionieren alle gut. Vermeide Äpfel, die sehr mehlig sind (wie z.B. bestimmte Kartoffeläpfel), da sie in der Tarte zerfallen. Die Äpfel sollten noch bissfest sein, nachdem sie gebacken wurden.
Q: Kann ich den Teig im Voraus machen?
A: Ja, der Teig hält sich im Kühlschrank für bis zu 3 Tage. Du kannst ihn auch einfrieren. Wenn du ihn einfrierst, lass ihn vor der Verwendung langsam im Kühlschrank auftauen. Das verhindert, dass der Teig bricht, wenn du ihn ausrollst.
Q: Ist die Tarte auch für Kinder geeignet?
A: Ja, die meisten Kinder lieben Apfeltarte! Der Zimt-Geschmack ist mild und nicht overpowering. Wenn dein Kind keinen Zimt mag, kannst du ihn weglassen oder durch Vanille ersetzen. Die Tarte ist auch glutenfrei und vegan anpassbar, falls Allergien vorliegen.
Letzte Gedanken
Diese herbstliche Apfel-Tarte mit Zimt ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein Stückchen Herbst-Gefühl, das du in deine Küche zaubern kannst, ohne dabei viel Aufwand zu haben. Ich hoffe, du wirst sie genauso lieben wie ich. Backe sie, teile sie mit Freunden und genieße den Moment. Probiere die verschiedenen Variationen aus und finde deine Lieblingskombination. Und wenn du sie gemacht hast, lass es mich wissen! Schreib mir in die Kommentare, wie sie dir geschmeckt hat oder welche Äpfel du verwendet hast. Ich lese jeden Kommentar und freue mich über eure Feedbacks. Viel Spaß beim Backen!
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Herbstliche Apfel-Tarte mit Zimt
- Total Time: 1 Stunde
- Yield: 8 Portionen 1x
Description
Eine einfache und schnelle Apfeltarte mit knusprigem Boden und aromatischer Zimt-Note, die den Geschmack des Herbstes einfängt, ohne viel Aufwand zu erfordern.
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter
- 80 g Zucker (Rohrzucker oder Haushaltszucker)
- 1 großes Ei (Größe M)
- 1 Prise feines Meersalz
- 800–900 g Äpfel (z. B. Boskop, Elstar, Gloster)
- 2 Teelöffel gemahlener Zimt
- Puderzucker zur Dekoration (optional)
Instructions
- Vermische Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel. Füge die kalten Butterwürfel hinzu und arbeite sie ein, bis die Masse wie grobem Sand aussieht. Füge das Ei hinzu und knete den Teig kurz zusammen, bis er zusammenhält. Forme einen flachen Kreis, wickle ihn in Frischhaltefolie und lass ihn 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.
- Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Lege Backpapier in eine Springform (20–22 cm). Rolle den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf (ca. 3 mm dick) und lege ihn in die Form. Drücke ihn an die Seiten und steche den Boden mit einer Gabel an mehreren Stellen an.
- Schäle die Äpfel (oder wasche sie gründlich) und schneide sie in ca. 5 mm dicke Spalte. Bestreue die Spalte leicht mit Zimt und etwas Zucker.
- Lege die Apfelspalten überlappend auf den Tartenboden, beginnend in der Mitte und arbeitend nach außen.
- Backe die Tarte für 35–40 Minuten, bis der Boden goldbraun ist und die Äpfel weich, aber noch bissfest sind.
- Lass die Tarte mindestens 20 Minuten in der Form abkühlen, bevor du sie herausschneidest. Bestreue sie mit Puderzucker und serviere sie.
Notes
Für einen knusprigeren Boden kann eine Schicht gemahlener Nüsse (Mandeln oder Haselnüsse) auf den Teig gestreut werden, um Feuchtigkeit aufzusaugen. Wenn der Boden zu schnell braun wird, mit Alufolie abdecken. Für eine vegane Version Butter durch vegane Margarine und Ei durch ein Lein-Ei ersetzen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 40 Minuten
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 1/8 der
- Calories: 280
- Sugar: 22
- Sodium: 0.2
- Fat: 12
- Saturated Fat: 7
- Carbohydrates: 40
- Fiber: 3
- Protein: 3
Keywords: Apfeltarte, Zimt, Herbstrezept, einfaches Backen, Apfelkuchen, vegetarisch, glutenfrei anpassbar


