Es war ein kalter, grauer Novembertag. Draußen regnete es in Strömen, und drinnen wollte ich einfach nur etwas Backen, das Wärme ausstrahlt. Nicht dieses sterile, gesunde Geknödel, das jeder so gerne als „gesund“ bezeichnet, sondern etwas, das dich sofort an Kindheitserinnerungen und große Tassen Kakao erinnert. Ich stand in meiner Küche, hatte keine Lust, zehn Schüsseln abzuwaschen, und wollte trotzdem keinen Kompromiss bei der Qualität eingehen. Ich wollte diesen perfekten, saftigen Marmorkuchen. Nicht der trockene, staubige Kuchen aus der Dose, den man früher im Supermarkt gekauft hat und der sich anfühlte wie Pappmaché. Ich wollte diesen Kuchen, bei dem die Kruste dünn und knusprig ist, der Innenraum aber so zart und feucht, dass er auf der Zunge zergeht.
Ich habe diesen Einfachen Saftigen Marmorkuchen in 1 Schüssel so oft gemacht, dass ich ihn im Schlaf backen könnte. Aber ehrlich gesagt? Es war erst nach meinem zehnten Versuch, dass ich den Knick hatte. Ich hatte vorher immer zu viel Mehl genommen, die Eier waren zu kalt gewesen, oder die Schokoladenmasse war zu flüssig, sodass der Marmor-Effekt nur wie ein verwaschener Fleck aussah. Aber als ich es dann endlich richtig gemacht habe? Mein Mann hat die Treppe hinaufgerauscht, nur um zu riechen, was ich backe, und hat gesagt: „Das riecht wie Weihnachten.“
Das ist genau das, was dieser Kuchen für dich tun wird. Er ist dein Geheimwaffe für den nächsten Tag, an dem du dich verwöhnen möchtest oder Gäste hast, die du beeindrucken willst, ohne den ganzen Tag in der Küche zu stehen. Es ist dieser eine Kuchen, bei dem du nicht „Oh, ich habe nur einen Kuchen aus dem Supermarkt gekauft“ sagen musst. Nein, du sagst: „Ich habe das gerade frisch gebacken, in nur einer Schüssel, und es war so einfach.“
Warum du diesen Marmorkuchen lieben wirst
Es geht hier nicht nur um Geschmack, obwohl der unglaublich ist. Es geht um das Gefühl, das er dir gibt. Hier ist, warum dieser Einfache Saftige Marmorkuchen in 1 Schüssel dein neues Lieblingsergebnis sein wird:
Null Stress, maximale Ernte — Du brauchst nur eine einzige Schüssel. Keine Eigelb von Eiweiß trennen, keine halben Dutzend Rührschüsseln, die später in der Spülmaschine landen. Ich mache das, wenn ich abends von der Arbeit komme, die Kinder im Bad sind, und ich nur fünf Minuten für die Vorbereitung habe. Alles kommt in eine Schüssel, wird verquirlt, und fertig. Das ist kein „fast“ fertig. Das ist wirklich fertig.
Die Textur ist einfach betörend — Wenn du den Kuchen aus dem Ofen holst, sollte er leicht federnd sein, aber nicht wackelig. Der Kern bleibt feucht, fast wie ein Brownie, aber luftiger. Ich liebe diesen Kontrast zwischen der leicht karamellisierten Oberfläche und dem weichen Inneren. Einmal probiert, wirst du merken, dass dein alter Marmorkuchen-Rezept irgendwie immer zu trocken war. Dieser hier ist der Inbegriff von Saftigkeit.
Er sieht aus, als hättest du Stunden damit verbracht — Der Marmor-Effekt ist nicht nur dekorativ; er signalisiert Qualität. Wenn du den Kuchen aufstellst, wirkt er automatisch festlicher. Perfekt für den Sonntagmorgen-Brunch, ein kleines Geburtstagsfest im Kreis der Familie oder einfach, um dich nach einem harten Workday zu belohnen. Du wirkst wie eine Profi-Bäckerin, obwohl du nur eine Schüssel benutzt hast.
Das ist meine Antwort auf die Frage: „Was backe ich heute, damit alle glücklich sind, aber ich trotzdem noch Zeit zum Relaxen habe?“
Die Zutaten: Was du brauchst (und was du wahrscheinlich schon hast)
Hier ist das Beste daran: Du musst nicht extra zum Supermarkt rennen. Die meisten Zutaten stehen dir wahrscheinlich schon in der Küche. Ich verwende Standard-Backzutaten, aber die Qualität macht hier den Unterschied. Hier ist, warum jedes Teil wichtig ist:
Weiche Butter (250g) — Das ist das Herzstück. Sie muss wirklich weich sein. Nicht geschmolzen, nur so weit, dass dein Finger einen Abdruck hinterlässt, wenn du sie antippst. Wenn die Butter zu kalt ist, wird der Teig klumpig. Wenn sie zu flüssig ist, wird der Kuchen schwer. Ich nimm sie morgens aus dem Kühlschrank, wenn ich weiß, dass ich abends backe. Alternative: Du kannst Margarine nehmen, aber die Butter schmecht einfach runder und nährstoffreicher.
Zucker (300g) — Ich nehme immer normalen weißen Kristallzucker. Braunzucker würde den Kuchen zu intensiv machen und die helle Marmorierung verschmutzen. Der Zucker sorgt nicht nur für Süße, sondern auch für die Feuchtigkeit und die Kruste. Tipp: Wiege den Zucker ab. Das Schätzen mit Tassen führt oft dazu, dass der Kuchen zu süß oder zu trocken wird.
Eier (4 Stück, Größe M) — Raumtemperatur! Das ist das wichtigste Geheimnis. Kalte Eier lassen die weiche Butter gerinnen, und das Ergebnis ist ein körniger Teig. Nimm die Eier 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Wenn du es vergisst, lege sie in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser für 5 Minuten. Substitution: Für eine leichtere Version kannst du 2 Eier und 2 Eiweiß nehmen, aber die vollen Eier geben diese typische Marmorkuchen-Saftigkeit.
Vanilleextrakt (1 TL) — Kein billiges Vanillearoma aus der Tube, das nach Chemie schmeckt. Nimm echten Vanilleextrakt. Er gibt diesem einfachen Kuchen diesen echten „Premium-Geschmack“, der ihn von einem Standard-Rezept abhebt. Markenempfehlung: Ich mag Nielsen-Massey oder pure Vanilleextrakte aus der Drogerie, die klar und dunkel sind.
Weißmehl (400g) — Ganz normales Allzweckmehl. Kein Need für Spezialmehle hier. Das Mehl gibt die Struktur. Zu viel Mehl macht den Kuchen zäh. Substitution: Für eine glutenfreie Version kannst du ein 1:1 Gluten-freies Mehlmix verwenden, aber die Textur wird etwas krümeliger sein.
Backpulver (1 TL) — Nur eine kleine Menge. Das Backpulver sorgt dafür, dass der Kuchen leicht aufgeht, aber er soll ja dicht und saftig bleiben, nicht wie ein Biskuit. Tipp: Prüfe, ob dein Backpulver noch frisch ist. Wenn es nicht mehr schäumt, wenn du es in warmes Wasser gibst, wirf es weg und nimm neues.
Milch (100ml) — Volle Milch oder Buttermilch. Buttermilch macht den Kuchen noch saftiger und gibt eine winzige Säure, die die Butter ausgleicht. Wenn du keine Buttermilch hast, nimm normale Vollmilch. Substitution: Hafermilch funktioniert auch gut, wenn du es etwas leichter haben willst.
Kakao (2 EL) — Ungesüßter Kakaopulver. Nicht die Schokomilch-Pulver-Variante! Reiner Kakao gibt diese intensive Schokoladenfarbe und den bitteren Kontrast zur süßen Vanillebasis. Substitution: Schmelze 50g Zartbitterkuvertüre in der Butter für eine noch reichhaltigere Schokoladenversion.
Schokostreusel oder -stücke (50g) — Ich mag kleine Schokostückchen. Sie schmelzen in dem Teig und bilden diese kleinen, süßen Taschen, die dich überraschen. Tipp: Du kannst auch Nüsse (Walnüsse oder Haselnüsse) für mehr Crunch verwenden.
Die Ausrüstung: Was du wirklich brauchst
Du brauchst kein teures Profi-Equipment. Hier ist, was ich tatsächlich benutze:
Große Rührschüssel (mindestens 3 Liter) — Eine stabile Schüssel, in der du alles unterbringen kannst, ohne dass die Zutaten herausspritzen. Ich benutze eine große Edelstahlschüssel, aber eine große Glas- oder Kunststoffschüssel funktioniert genauso gut. Alternative: Eine große Mixschüssel deiner Küchenmaschine, wenn du keine Handrührmaschine hast.
Handrührgerät oder Küchenmaschine — Ich liebe mein Handrührgerät, weil es leicht zu reinigen ist. Wenn du eine Küchenmaschine hast, nimm sie. Das Ergebnis ist gleich, nur der Aufwand beim Abwasch ist etwas höher. Alternative: Es geht auch mit einem Schneebesen, aber dann brauchst du viel Muskelkraft und Geduld.
Kuchenform (20x10cm oder 22cm rund) — Eine Kastenform oder eine Springform. Ich verwende oft eine Kastenform, weil der Marmorkuchen dort schön hoch und schmal bleibt. Alternative: Wenn du eine andere Form hast, passe die Backzeit an. Eine flachere Form braucht weniger Zeit.
Papier zum Auslegen — Backpapier ist dein bester Freund. Es verhindert, dass der Kuchen klebt, und du musst nicht mit Butter und Mehl rumfummeln. Alternative: Ausbuttern und ausmehlen geht auch, aber Backpapier ist einfach sicherer.
So backst du den perfekten Marmorkuchen (Schritt für Schritt)
Okay, lassen Sie uns anfangen! Ich zeige dir genau, wie ich das mache, Schritt für Schritt. Keine komplizierten Techniken, nur klare Anweisungen.
Schritt 1: Den Ofen vorbereiten — Heize deinen Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Wenn du einen Umlaufofen hast, stelle ihn auf 160 Grad. Das ist wichtig, damit der Kuchen gleichmäßig backt und nicht von oben verbrennt, bevor er innen gar ist. Lege deine Kuchenform mit Backpapier aus. Das Papier sollte überstehen, damit du den Kuchen später leicht herausnehmen kannst.
Schritt 2: Butter und Zucker cremig rühren — Gib die weiche Butter und den Zucker in deine große Schüssel. Schlage das mit dem Handrührgerät auf mittlerer bis hoher Stufe für etwa 3–4 Minuten. Du musst warten, bis die Masse hell, flauschig und fast weißlich aussieht. Das ist der Moment, in dem Luft in die Masse kommt. Wenn du hier zu wenig Zeit investierst, wird der Kuchen dicht. Fehlerbehebung: Wenn die Masse sieht ölig aus, hast du zu schnell geschlagen oder die Butter war zu warm. Nimm eine Pause und lass sie kurz abkühlen.
Schritt 3: Eier einzeln unterrühren — Gib die Eier nacheinander ein. Nach jedem Ei rührst du für etwa 30 Sekunden. Das verhindert, dass die Masse ausfällt. Füge dann den Vanilleextrakt hinzu. Der Teig sollte jetzt glatt und seidig sein. Wenn er körnig aussieht, rühre noch 30 Sekunden weiter. Der Geruch nach Vanille und Butter sollte dich jetzt schon glücklich machen.
Schritt 4: Mehl und Milch abwechselnd einarbeiten — Jetzt wird es wichtig. Gib ein Drittel des Mehls hinzu und rühre es auf niedriger Stufe nur kurz ein, bis es gerade so verschwunden ist. Dann die Hälfte der Milch. Dann wieder Mehl, dann restliche Milch, dann restliches Mehl. Wichtig: Rühre nicht zu lange! Sobald das Mehl verschwunden ist, hör auf. Zu viel Rühren entwickelt das Gluten, und der Kuchen wird zäh wie Gummibärchen. Fehlerbehebung: Wenn der Teig zu dick ist, gib noch einen Schuss Milch dazu. Wenn er zu dünn ist, gib noch ein Löffelchen Mehl.
Schritt 5: Den Teig teilen und schokoladig machen — Nimm die Schüssel vom Herd. Teile den Teig in zwei gleich große Teile. Nimm eine kleinere Schüssel für die Schokoladenseite. Gib den Kakao und die Schokostückchen (oder die geschmolzene Schokolade) in diese Hälfte und rühre es vorsichtig unter, bis es gleichmäßig dunkelbraun ist. Der Vanille-Teil bleibt hell, fast elfenbeinfarben. Tipp: Wenn die Schokoladenmasse zu dick ist, gib einen Teelöffel Milch dazu, damit sie sich besser verteilen lässt.
Schritt 6: Den Marmor-Effekt zaubern — Jetzt kommt der spaßige Teil. Nimm einen Löffel Vanilleteig und lege ihn in die Form. Dann einen Löffel Schokoladenteig daneben. Wiederhole das, bis die Form gefüllt ist. Du kannst auch abwechselnde Löffel hineingeben. Nimm nun ein Messer oder einen Teigschaber und ziehe damit ein paar Male durch den Teig. Mach es nicht zu oft! 3–4 Züge reichen. Du willst Streifen, keine braune Masse. Fehlerbehebung: Wenn du zu stark rührst, wird es zu einer einfarbigen Schokoladenmasse. Seien Sie sanft. Es soll aussehen wie Marmor, nicht wie Schmutz.
Schritt 7: Backen und prüfen — Gib die Form in den Ofen. Backe den Kuchen für 45–55 Minuten. Nach 45 Minuten mache die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte. Es sollte ein paar feuchte Krümel haben, aber kein flüssiger Teig. Wenn es sauber herauskommt, ist er fertig. Wenn es klebt, backe ihn weitere 5–10 Minuten. Wichtig: Der Kuchen sollte sich leicht von der Form lösen und leicht golden aussehen.
Zeitübersicht: Vorbereitung: 15 Minuten | Backzeit: 50 Minuten | Gesamtzeit: 65 Minuten.
Tipps & Tricks für den perfekten Erfolg
Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese Tipps machen den Unterschied zwischen „okay“ und „wow“.
Die Butter muss weich, nicht flüssig sein — Das ist der häufigste Fehler. Wenn du die Butter schmilzt, bekommst du keinen luftigen Teig. Drücke mit dem Finger darauf. Es sollte einen Abdruck geben, aber die Butter sollte nicht nachgeben wie Butter aus der Pfanne. Das ist der Goldstandard.
Rühre nicht zu viel nach dem Mehl — Ich weiß, es ist verlockend, alles schön glatt zu rühren, aber tu es nicht. Sobald das Mehl eingearbeitet ist, stoppe. Der Teig kann sogar noch ein paar kleine Mehlklümpchen haben. Das ist gut. Zu viel Rühren macht den Kuchen zäh. Es ist wie bei Pancakes: Klümpchen sind okay.
Der Marmor-Effekt ist kein Malerei-Workshop — Viele Leute versuchen, kunstvolle Muster zu zeichnen. Das ist nicht nötig. Einfach abwechselnde Löffel hineingeben und mit einem Messer 3–4 Mal durchziehen. Das reicht für den klassischen Look. Wenn du es zu komplex machst, vermischen sich die Massen zu sehr.
Lass ihn abkühlen, bevor du ihn schneidest — Ich weiß, es ist schwer zu warten. Aber wenn du den Kuchen heiß anschneidest, zerfällt er. Lass ihn mindestens 20 Minuten in der Form abkühlen, dann nimm ihn heraus und lass ihn auf einem Gitter komplett abkühlen. Das gibt ihm Zeit, sich zu stabilisieren. Die Feuchtigkeit verteilt sich dann gleichmäßig.
Pro-Tipp: Die Glasur — Wenn du es noch spezieller machen willst, gib eine einfache Puderzucker-Glasur darüber. Mische 100g Puderzucker mit 1–2 EL Milch und ein paar Tropfen Vanille. Rühre es glatt und gib es über den abgekühlten Kuchen. Das sieht nicht nur toll aus, sondern gibt eine schöne Süße, die den Kuchen noch mehr in den Fokus rückt.
Variationen & Anpassungen
Sobald du die Grundversion gemeistert hast, hier ist, wie du ihn variieren kannst. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert, und sie funktionieren alle.
Zitronen-Marmor-Kuchen — Ersetze die Schokoladenseite durch eine Zitronenmasse. Mische Zitronensaft und abgeriebene Zitronenschale in die Hälfte des Teigs. Das gibt einen frischen, hellen Kontrast. Ich liebe das im Sommer.
Rote-Bete-Marmor — Für eine gesündere Variante kannst du die Schokoladenseite durch geriebenen, gekochten Rote-Bete ersetzen. Es klingt komisch, schmeckt aber unglaublich erdig und süß. Die Farbe ist intensiv rot, was optisch spektakulär ist.
Glutenfrei — Wie erwähnt, ein 1:1 Gluten-freies Mehlmix funktioniert. Achte darauf, dass das Mix Xanthan enthält, sonst wird der Kuchen bröselig. Die Backzeit bleibt gleich.
Ohne Milch — Ersetze die Milch durch Mandel- oder Hafermilch. Die Textur bleibt gleich, der Geschmack ist etwas nussiger.
Nuss-Variante — Ersetze die Schokostückchen durch geröstete Walnüsse oder Haselnüsse. Das gibt einen tollen Crunch und passt perfekt zur Schokoladenseite.
Anservieren & Aufbewahren
Wie du ihn servierst: Schneide den Kuchen in dicke Scheiben. Er sieht am besten aus, wenn er auf einem hübschen Teller angerichtet wird. Dazu passt ein großer Schluck Kaffee, Tee oder ein Glas kalte Milch. Ich serviere ihn oft mit einer Kugel Vanilleeis oder einer Haube aus Schlagsahne. Das macht ihn zu einem richtigen Dessert.
Aufbewahrung: Dieser Kuchen hält sich bei Raumtemperatur in einer luftdichten Dose für bis zu 3 Tage. Er wird sogar noch saftiger am zweiten Tag, da die Feuchtigkeit besser verteilt wird. Nicht in den Kühlschrank stellen! Der Kühlschrank trocknet Backwaren aus. Wenn du ihn länger aufbewahren willst, friere ihn ein.
Einfrieren: Schneide den Kuchen in Scheiben oder lasse ihn ganz. Wickle ihn fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Er hält sich so für bis zu 3 Monate. Du kannst einzelne Scheiben direkt aus dem Gefrierfach nehmen und kurz antauen lassen oder in der Mikrowelle erwärmen. Das Ergebnis ist fast wie frisch gebacken.
Meal Prep Tipp: Schneide den Kuchen in Portionen und friere sie ein. So hast du immer eine schnelle Belohnung für den Nachmittag griffbereit.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Q: Kann ich den Kuchen in zwei kleineren Formen backen?
A: Ja, absolut. Wenn du zwei kleine Springformen (18cm) oder eine größere Kastenform und eine kleine Runde nimmst, verkürzt sich die Backzeit auf etwa 30–35 Minuten. Behalte die Stäbchenprobe im Auge, da kleine Kuchen schneller backen. Das ist perfekt, wenn du die Kuchen für verschiedene Anlässe vorbereiten willst.
Q: Warum ist mein Kuchen in der Mitte eingesunken?
A: Das passiert meistens, wenn der Kuchen zu früh aus dem Ofen genommen wurde oder wenn die Backpulver-Menge nicht gestimmt hat. Stelle sicher, dass die Stäbchenprobe sauber ist (ein paar feuchte Krümel sind okay, aber kein flüssiger Teig). Auch zu viel Öffnen der Ofentür während der Backzeit kann zu einem Einsinken führen, da der Temperatursturz die Struktur zerstört.
Q: Kann ich den Teig am Vorabend vorbereiten?
A: Das ist nicht ideal für diesen speziellen Marmorkuchen, da das Backpulver mit der Zeit seine Wirkung verliert, wenn es mit der Feuchtigkeit in Berührung kommt. Der Teig würde beim Backen nicht mehr so gut aufgehen. Es ist besser, den Teig frisch zuzubereiten und direkt zu backen. Du kannst aber die Zutaten abwiegen und vorbereiten, sodass du morgens nur noch 10 Minuten brauchst.
Q: Wie bekomme ich einen echten Marmor-Effekt?
A: Der Trick ist, nicht zu stark zu rühren. Gib abwechselnde Löffel des hellen und dunklen Teigs in die Form und ziehe mit einem Messer nur 3–4 Mal durch den Teig. Je weniger du rührst, desto deutlicher bleiben die Streifen. Wenn du zu oft rührst, vermischen sich die Farben und es entsteht ein einfarbiger Schokoladenkuchen.
Letzte Gedanken
Dieser Einfache Saftige Marmorkuchen in 1 Schüssel ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Gefühl. Er ist der Moment, in dem du dich in deiner Küche wohlfühlst, der Ofen wärmt und die ganze Wohnung nach Zuhause und Geborgenheit riecht. Du musst kein Profi-Bäcker sein, um das zu schaffen. Du brauchst nur eine Schüssel, ein paar einfache Zutaten und ein bisschen Geduld.
Ich hoffe, du probierst das Rezept aus. Ich bin sicher, es wird zu deinem neuen Standard-Kuchen werden. Wenn du es machst, lass es mich wissen! Schreibe mir in die Kommentare, wie es dir geschmeckt hat, oder teile ein Foto auf Pinterest. Ich liebe es zu sehen, wie ihr eure Küchen in Backtempel verwandelt. Viel Spaß beim Backen, und genieße jeden Bissen!
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Einfacher Saftiger Marmorkuchen in 1 Schüssel
- Total Time: 65 Minuten
- Yield: 1 Kuchen (ca. 8-10 Portionen) 1x
Description
Ein saftiger Schokokuchen mit perfektem Marmor-Effekt, der sich in nur einer Schüssel zubereiten lässt. Ideal für Gäste oder zum Verwöhnen, da er feucht, aromatisch und einfach in der Herstellung ist.
Ingredients
- 250g weiche Butter
- 300g weißer Kristallzucker
- 4 Eier (Größe M, Raumtemperatur)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 400g Weißmehl (Allzweckmehl)
- 1 TL Backpulver
- 100ml Milch (oder Buttermilch)
- 2 EL ungesüßtes Kakaopulver
- 50g Schokostreusel oder Schokostückchen
Instructions
- Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (oder 160 Grad Umlauf) vor und lege eine Kuchenform (20x10cm oder 22cm rund) mit Backpapier aus.
- Rühre die weiche Butter und den Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät für 3–4 Minuten cremig auf, bis die Masse hell und flauschig ist.
- Rühre die Eier einzeln nach und nach unter, jeweils etwa 30 Sekunden. Füge dann den Vanilleextrakt hinzu, bis der Teig glatt und seidig ist.
- Arbeite das Mehl und die Milch abwechselnd in drei Teilen unter die Butter-Zucker-Masse. Rühre nur kurz, bis das Mehl verschwunden ist, um einen zähen Kuchen zu vermeiden.
- Teile den Teig in zwei gleich große Teile. Rühre in einer Hälfte den Kakao und die Schokostreusel ein, bis eine gleichmäßige dunkle Masse entsteht.
- Gib abwechselnde Löffel des Vanille- und Schokoladenteigs in die Kuchenform. Ziehe mit einem Messer oder Teigschaber 3–4 Mal durch den Teig, um den Marmor-Effekt zu erzeugen.
- Backe den Kuchen für 45–55 Minuten. Prüfe die Garzeit mit einem Holzstäbchen, das nur noch feuchte Krümel, aber keinen flüssigen Teig enthalten darf.
- Lasse den Kuchen mindestens 20 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn herausnimmst und auf einem Gitter komplett auskühlen lässt.
Notes
Die Butter muss weich, aber nicht flüssig sein. Kalte Eier sollten vermieden werden, da sie die Butter gerinnen lassen. Rühre den Teig nach Zugabe des Mehls nicht zu lange, um eine zähe Textur zu verhindern. Der Kuchen wird am zweiten Tag saftiger. Nicht im Kühlschrank lagern, da er dort austrocknet.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Scheibe
- Calories: 450
- Sugar: 40
- Sodium: 350
- Fat: 22
- Saturated Fat: 13
- Carbohydrates: 55
- Fiber: 2
- Protein: 6
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