Cremiger Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käse: 5-sterne Party-Rezept

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Luella Porter

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Es war Ende Oktober, die Luft war bereits richtig kalt, und ich saß in meiner Küche, umgeben von einem Berg aus Hokkaido-Kürbis und Kartoffeln. Ich hatte eigentlich vor, etwas „Gesundes“ zu machen, einen leichten Herbstsalat, oder so den Schein zu wahren. Aber dann sah ich diese gold-orangen Kürbisscheiben und dachte mir: „Nein. Heute will ich etwas, das mich umhüllt wie eine warme Decke.“

Ich hatte damals keine Ahnung, dass ich dabei die perfekte Rezeptur für meinen Cremigen Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käse finden würde. Meine erste Version war zu wässrig. Die zweite hatte zu wenig Würze. Die dritte… ach, die dritte war ein Desaster mit verbranntem Knoblauch. Aber nach der fünften Testserie (ja, meine Familie hat gelitten, aber sie haben gegessen, weil ich so bettelte) war es endlich da: Dieser Moment, wenn man den Löffel eintaucht und das Gericht sich wie Butter zerteilt, während die Käsekruste mit einem leisen Knacken bricht.

Das ist der Cremige Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käse. Er ist nicht nur Beilage. Er ist das Hauptdarsteller-Stück auf dem Tisch. Wenn ich diesen Auflauf serviere, verschwinden die Teller. Es ist dieses magische Gleichgewicht aus der Süße des Kürbisses, der Erdigkeit der Kartoffeln und der salzigen Schärfe des Schmelzkäses. Es ist der Inbegriff von Herbstgemütlichkeit, aber mit einem Hauch von Luxus, der jeden Gast beeindrucken wird.

Ich habe dieses Rezept jetzt über 15 Mal getestet, für kleine Familienessen und große Abendgesellschaften. Und jedes Mal, wenn die ersten Bissen gemacht sind, sehe ich dieses gleiche Gesichtsausdruck: Die Überraschung, dass Gemüse so viel Tiefe und Reichhaltigkeit haben kann. Es ist mein Geheimwaffe, wenn ich Gäste beeindrucken will, ohne den ganzen Tag in der Küche zu stehen. Hier ist die Wahrheit: Du musst nicht der perfekte Koch sein, um diesen Auflauf zu zaubern. Du brauchst nur die richtigen Zutaten und ein paar Tricks, damit es wirklich cremig wird.

Warum du diesen Auflauf lieben wirst

Es gibt viele Kartoffelgerichte da draußen, aber dieser Cremige Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käse steht auf einem ganz anderen Level. Hier ist, was ihn so besonders macht:

Die Textur ist unübertroffen — Stell dir vor, du tauchst einen Löffel ein und es gibt keinen Widerstand. Die Kartoffeln sind so zart, dass sie im Mund zerfallen, gemischt mit der samtigen Kürbismasse. Es ist kein festsitzendes Gericht, sondern ein sanftes, cremiges Erlebnis. Ich mache das immer für meine Winter-Abendessen, wenn ich nach Hause komme und einfach nichts Festes mehr essen kann.

Der Geschmack ist komplex, aber einfach — Viele Leute denken, „Kürbis ist süß, Kartoffeln sind neutral“. Aber wenn du den Kürbis erst anröstest und dann mit geräuchertem Paprika und Thymian kombinierst, entsteht eine Tiefe, die man sonst nur von Fleischgerichten kennt. Der Käse bringt die nötige Salzigkeit, um die Süße auszugleichen. Das ist kein einfaches „Gemüse im Ofen“. Das ist eine Geschmacksexplosion.

Er ist der ultimative „Showstopper“ — Wenn du diesen Auflauf aus dem Ofen holst, dampft er, die Käsekruste glänzt goldbraun, und der Duft von geröstetem Kürbis füllt den ganzen Raum. Es sieht aus, als hättest du stundenlang daran gearbeitet. In Wahrheit warst du nur etwa 30 Minuten aktiv. Das ist mein Go-to-Rezept für Party-Beilagen, weil es warm serviert werden kann und immer noch fantastisch schmeckt, wenn es ein bisschen abgekühlt ist.

Dies ist meine Antwort auf die Frage „Was soll ich kochen, wenn ich keine Lust habe, aber trotzdem etwas Tolles servieren will?“. Es ist comfort food auf Steroiden.

Die Zutaten: Was du brauchst (und warum)

Hier ist das Beste daran: Die meisten dieser Zutaten hast du vielleicht schon im Schrank oder Kühlschrank. Aber für den Cremigen Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käse sind die Details wichtig. Es geht nicht nur um Menge, sondern um die Qualität und die Rolle jedes Einzelnen.

Hokkaido-Kürbis (1 großer, ca. 1,5 kg) — Vergiss den Butternut-Kürbis für dieses Rezept. Hokkaido hat eine feinere, süßere Textur und die Schale ist essbar (was die Arbeit halbiert!). Er gibt dem Auflauf seine natürliche Cremigkeit, ohne dass du so viel Sahne brauchst. Wenn du keinen Hokkaido findest, geht auch ein roter Kürbis, aber Hokkaido ist meine klare Empfehlung. Ich kaufe immer den bei „Rewe“ oder „Edeka“, die sind meist am frischen.

Festkochende Kartoffeln (800 g) — Hier ist der Fallstrick. Wenn du mehlige Kartoffeln nimmst, zerfällt der Auflauf zu Brei. Wenn du wasserkochende nimmst, bleibt er zu hart. Festkochende (wie Agria oder Bintje) halten ihre Form, werden aber trotzdem zart. Wasche sie immer gut, aber schäle sie nicht! Die Schale gibt Struktur. Schneide sie in gleichmäßige Scheiben, damit sie gleichgar werden.

Crème fraîche oder saure Sahne (200 ml) — Das ist das Herzstück der Cremigkeit. Crème fraîche ist stabiler beim Backen als Sahne und wird nicht so schnell sauer. Sie gibt eine angenehme Säure, die die Süße des Kürbisses ausbalanciert. Alternativ geht auch griechischer Joghurt (voller Fettgehalt), aber die Textur ist dann etwas leichter. Ich bleibe bei der Crème fraîche für den authentischen Geschmack.

Gouda oder Emmentaler (200 g, gerieben) — Hier darfst du nicht am falschen Ende sparen. Gouda mittleres Alter (mindestens 3 Monate) schmilzt fantastisch und hat diesen nussigen, leicht salzigen Geschmack. Emmentaler fügt eine weitere Geschmacksdimension hinzu. Vermeide geriebenen Käse aus der Packung! Diese sind oft mit Stärke behandelt und schmelzen nicht richtig. Kaufe einen Block und reibe ihn selbst. Das macht den Unterschied zwischen „okay“ und „wahnsinnig lecker“.

Knoblauch (3 Zehen) — Frisch gepresst oder fein gehackt. Nicht zu viel, sonst dominiert er den Kürbis. Aber genug, um die Erdigkeit der Kartoffeln zu unterstreichen.

Thymian (frisch, 2 Zweige) — Thymian und Kürbis sind eine klassische Partnerschaft. Die ätherischen Öle des Thymians passen perfekt zur Süße. Trockener Thymian geht auch, aber frisch schmeint es viel aromatischer. Zupfe die Blätter von den Stängeln.

Räucherpaprika (1 TL) — Das ist mein Geheimtipp. Es gibt dem Auflauf einen Hauch von Rauch, der ihn viel „satter“ wirken lässt, als er ist. Es ist nicht scharf, nur rauchig. Wenn du keinen hast, nimm normalen Paprikapulver edelsüß, aber der rauchige Geschmack hebt das Gericht auf ein neues Level.

Butter (50 g) — Zum Ausfetten der Auflaufform und ein wenig zum Verfeinern der Soße, wenn du magst.

Salz und weißer Pfeffer — Weißer Pfeffer sieht in der cremigen Masse nicht so schwarz ab, aber schmeint genauso scharf. Meinen schwarzen Pfeffer spare ich mir für die Oberfläche.

Die Ausrüstung: Was du wirklich brauchst

Du brauchst kein teures Profi-Equipment. Hier ist, was ich tatsächlich benutze:

Große Auflaufform (ca. 30×20 cm) — Ich benutze meine Keramikform, die sieht schön aus und speichert die Hitze gut. Eine Metallform geht auch, aber die Keramik verhindert, dass der Boden zu schnell verbrennt. Wenn du keine große Form hast, nimm zwei kleine. Aber dann backt es schneller.

Mandoline oder scharfes Kochmesser — Für die Kartoffelscheiben. Eine Mandoline ist schneller, aber Vorsicht! Schneide die Scheiben gleichmäßig dünn (ca. 3-4 mm), damit sie gar werden, bevor der Käse verbrennt. Wenn du ein Messer nutzt, sei geduldig. Gleichmäßigkeit ist der Schlüssel.

Hochmixer oder Pürierstab — Um den gekochten Kürbis glatt zu pürieren. Ein Hochmixer gibt die seidigste Textur. Mit dem Pürierstab geht es auch, aber du musst etwas länger arbeiten, um Klümpchen zu vermeiden.

Backpinsel — Zum Einfetten der Form. Ein alter Pinsel reicht, solange er sauber ist.

Schritt-für-Schritt: So machst du es perfekt

Cremiger Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käse preparation steps

Okay, lassen wir uns die Hände schmutzig. Ich zeige dir genau, wie ich diesen Cremigen Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käse mache, Schritt für Schritt.

Schritt 1: Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten
Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (nicht Umluft, sonst wird die Oberfläche zu schnell braun). Nimm deine Auflaufform und fette sie großzügig mit der Butter ein. Achte darauf, auch die Ecken zu erreichen. Das verhindert, dass der Auflauf klebt, und sorgt für einen knusprigen Rand. Das ist wichtig, denn nichts ist ärgerlicher als festsitzender Auflauf.

Schritt 2: Den Kürbis vorbereiten und kochen
Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich. Schneide ihn in der Hälfte durch, entferne die Kerne und schneide ihn in grobe Würfel. Lege die Würfel auf ein Backblech und beträufle sie mit etwas Olivenöl, Salz und dem geräucherten Paprika. Röstet sie im Ofen für etwa 20-25 Minuten bei 200 Grad, bis sie weich sind und leichte Karamellisierungsspuren haben. Das Rösten ist der wichtigste Schritt! Es konzentriert den Geschmack. Wenn du den Kürbis nur kochst, schmeckt er wässrig. Rösten = Intensität. Nimm ihn aus dem Ofen und lass ihn etwas abkühlen.

Schritt 3: Die Kürbismasse pürieren
Gib den gerösteten Kürbis in den Hochmixer. Füge die Crème fraîche und die Hälfte des geriebenen Käses hinzu. Püriere alles zu einer absolut glatten Masse. Teste die Würze. Braucht es mehr Salz? Mehr Pfeffer? Jetzt ist die Zeit dafür. Die Soße sollte dickflüssig sein, nicht wässrig. Wenn sie zu dick ist, gib einen Schuss Milch oder Gemüsebrühe hinzu. Wenn sie zu dünn ist, lass sie kurz in einer Pfanne eindicken. Das Gleichgewicht ist hier entscheidend.

Schritt 4: Die Kartoffeln vorbereiten
Schäle die Kartoffeln nicht (wie gesagt, die Schale bleibt dran). Schneide sie in gleichmäßige Scheiben. Du kannst sie jetzt entweder kurz vorkochen (5 Minuten in Salzwasser) oder roh in den Auflauf geben. Ich bevorzuge die rohe Variante, aber nur wenn die Scheiben dünn sind. Wenn sie zu dick sind, bleiben sie hart. Lege die Scheiben in kaltes Wasser, während du die Soße fertig machst, damit sie nicht anlaufen. Trockne sie gut ab.

Schritt 5: Schichten und Backen
Nimm einen Löffel Kürbismasse und streiche eine dünne Schicht auf den Boden der Auflaufform. Das verhindert, dass die Kartoffeln am Boden festkleben. Jetzt legst du die Kartoffelscheiben in einer Überlappung darauf, wie Dachziegel. Das sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch für eine gleichmäßige Garung. Gieße die restliche Kürbismasse über die Kartoffeln. Drücke die Kartoffeln leicht an, sodass sie in der Soße schwimmen. Jetzt kommt der Rest des Käses oben drauf. Streue noch ein paar frische Thymianblätter darüber.

Schritt 6: Der Ofen-Einsatz
Decke die Form mit Alufolie ab und backe den Auflauf für 30 Minuten. Das sorgt dafür, dass die Kartoffeln durchgaren, ohne dass der Käse verbrennt. Nimm danach die Folie ab und backe weitere 15-20 Minuten, bis die Oberfläche goldbraun und Blasen wirft. Wenn die Oberfläche zu schnell braun wird, decke sie mit einem Stück Alufolie ab. Der Auflauf ist fertig, wenn du mit einem Messer leicht in die Kartoffeln stechen kannst und sie wie Butter nachgeben.

Gesamtzeit: ca. 1 Stunde (30 Min. Vorbereitung, 45 Min. Backzeit).

Tipps & Tricks: Das Wissen aus 15 Tests

Hier ist alles, was ich aus meinen vielen Versuchen gelernt habe. Diese kleinen Details machen den Unterschied.

Der Kürbis muss geröstet werden — Ich weiß, es kostet extra Arbeit, ein Blech vorzubereiten. Aber der Unterschied zwischen gekochtem und geröstetem Kürbis ist wie Tag und Nacht. Gerösteter Kürbis hat eine karamellisierte Süße und eine tiefere Farbe. Ohne Rösten schmeckt der Auflauf flach und nach „gekochtem Gemüse“. Investiere die 20 Minuten. Es lohnt sich.

Käse selbst reiben — Ich habe es schon gesagt, aber ich sage es noch einmal: Geriebener Käse aus der Packung enthält Antiklumpmittel (Stärke), die verhindern, dass er richtig schmilzt. Das Ergebnis ist ein öliges, körniges Gemisch. Wenn du einen Käseblock kaufst und ihn selbst reibst, schmilzt er seidig und gleichmäßig. Es dauert 5 Minuten, aber der Geschmack ist es wert.

Die Kartoffel-Dicke — Wenn deine Kartoffelscheiben dicker als 5 mm sind, musst du sie vorkochen. Ansonsten riskierst du, dass der Auflauf fertig ist, die Kartoffeln aber noch hart im Kern sind. Eine Mandoline hilft hier enorm. Wenn du keine hast, schneide mit dem Messer vorsichtig und gleichmäßig.

Common Mistake: Zu viel Flüssigkeit — Wenn dein Auflauf wässrig wird, hast du entweder zu viel Wasser in den Kartoffeln gelassen oder den Kürbis nicht genug eingedampft. Trockne die Kartoffelscheiben nach dem Waschen immer gut ab. Und wenn die Kürbismasse nach dem Pürieren noch zu flüssig ist, koche sie kurz in einer Pfanne ein, bevor du sie über die Kartoffeln gibst.

Pro-Tipp: Die Ruhezeit — Nimm den Auflauf aus dem Ofen und lass ihn 10 Minuten ruhen, bevor du ihn anschniddest. Wenn du ihn sofort aufschneidest, fließt die Soße heraus und der Auflauf zerfällt. In den 10 Minuten zieht die Soße etwas wieder an und die Struktur festigt sich. Das macht das Servieren viel sauberer.

Variationen: Wie du den Auflauf abwandeln kannst

Sobald du die Basis gemeistert hast, kannst du kreativ werden. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert, und sie funktionieren alle super.

Die „Herzhaft-Scharfe“ Variante — Füge eine gehackte Chilischote oder ein TL Cayennepfeffer zur Kürbismasse hinzu. Das passt hervorragend zum Gouda und gibt dem Gericht eine spannende Schärfe, die die Süße durchbricht. Perfekt für Leute, die es würzig mögen.

Die „Fruchtige“ Variante — Streue vor dem Backen ein paar gehackte Walnüsse oder Pecans über den Auflauf. Die Nüsse geben einen tollen Crunch und eine erdige Note. Ich mag das besonders, wenn ich den Auflauf als Beilage zu Wildgerichten serviere.

Vegetarisch & Leichter — Ersetze die Crème fraîche durch einen Teil griechischen Joghurt (aber nur, wenn du den Auflauf nicht zu lange backst, sonst wird der Joghurt säuerlich). Und verwende einen leichteren Käse wie Mozzarella, gemischt mit ein wenig Parmesan für den Geschmack. Es ist dann weniger reichhaltig, aber immer noch lecker.

Protein-Boost — Wenn du den Auflauf als Hauptgericht servieren willst, füge gekochte, gewürfelte Speckwürfel oder geräucherte Lachswürfel hinzu. Speck passt unglaublich gut zum Kürbis. Streue ihn zwischen die Schichten der Kartoffeln.

Servieren & Aufbewahren

Wie servieren? — Dieser Cremige Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käse schmeint am besten warm. Er ist die perfekte Beilage zu Braten, Gans oder einfach einem Brötchen mit Butter. Als Hauptgericht serviere ich ihn mit einem knackigen grünen Salat und einem dunklen Brot. Der Kontrast von cremig und knackig ist wichtig.

Kühlschrank — Der Auflauf hält sich im Kühlschrank abgedeckt für 3-4 Tage. Die Soße wird nach dem Kühlen etwas fester, aber das ist normal.

Aufwärmen — Das ist der kritische Punkt. Mikrowelle geht, aber die Textur leidet. Der Käse wird gummiartig. Besser: Backe ihn bei 150 Grad für 15-20 Minuten im Ofen auf. So bleibt die Käsekruste etwas knusprig und die Soße wird wieder cremig. Wenn er zu trocken aussieht, gib einen Spritzer Milch darüber.

Gefrieren — Ich rate davon ab, den fertigen Auflauf einzufrieren. Die Kartoffeln und die Sahnebasis trennen sich beim Auftauen oft und werden körnig. Du kannst aber die vorbereitete, ungebackene Mischung einfrieren. Thaw overnight im Kühlschrank und backe sie dann wie gewohnt. Das funktioniert besser.

Häufig gestellte Fragen

Q: Kann ich den Auflauf am Vortag vorbereiten?
A: Ja, absolut! Das ist sogar mein Favorit für Party-Gäste. Bereite den Auflauf komplett vor, decke ihn ab und stell ihn in den Kühlschrank. Am nächsten Tag nimmst du ihn eine Stunde vor dem Backen heraus, damit er Zimmertemperatur annimmt. Dann backst du ihn wie beschrieben, vielleicht 5-10 Minuten länger, da er kalt aus dem Kühlschrank kommt. Das spart dir am Abend riesig viel Stress.

Q: Warum ist mein Auflauf wässrig geworden?
A: Das passiert meist, wenn die Kartoffeln zu viel Wasser enthalten oder der Kürbis nicht genug eingedampft wurde. Stelle sicher, dass du die Kartoffelscheiben nach dem Waschen gut abtrocknest. Und wenn du den Kürbis röschtest, lass das Wasser verdampfen. Wenn die Soße nach dem Pürieren noch zu flüssig ist, koche sie kurz ein. Auch beim Aufschneiden: Lass ihn die 10 Minuten ruhen, dann saugt die Soße wieder etwas ein.

Q: Welcher Käse ist am besten?
A: Ich empfehle eine Mischung aus Gouda (für das Schmelzen und den nussigen Geschmack) und etwas Parmesan (für die Umami-Tiefe). Emmentaler ist auch eine gute Alternative. Vermeide Mozzarella allein, da er sehr mild ist und keine intensive Geschmacksnote beiträgt. Wenn du es sehr würzig magst, probiere Gruyère.

Q: Geht das auch mit Butternut-Kürbis?
A: Ja, Butternut-Kürbis funktioniert gut, aber er ist fester und weniger süß als Hokkaido. Du musst ihn vielleicht etwas länger rösten, um die gleiche Karamellisierung zu erreichen. Hokkaido ist praktischer, weil die Schale essbar ist, aber Butternut ist eine solide Alternative, wenn du keinen Hokkaido findest.

Letzte Gedanken

Der Cremige Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käse ist mehr als nur ein Rezept. Es ist ein Gefühl von Zuhause, von Geborgenheit und von Freude am Essen. Es ist das Gericht, das mich nach einem langen Tag heilt und das mich auf Partys zum Star macht. Du musst keine Profiköchin sein, um es zu machen. Du brauchst nur die Zutaten und den Willen, es auszuprobieren.

Ich hoffe, du gibst diesem Rezept eine Chance. Pass es an deinen Geschmack an, füge deine eigenen Tricks hinzu und mach es zu deinem eigenen. Und wenn du es gemacht hast, lass es mich wissen! Schreib in die Kommentare, wie es dir geschmeckt hat, oder teile ein Foto auf Pinterest. Ich liebe es zu sehen, was ihr daraus macht. Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!

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Cremiger Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käse recipe

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Cremiger Kürbis-Kartoffel-Auflauf mit Käse


  • Author: Luisa
  • Total Time: 75 Minuten
  • Yield: 6 Portionen 1x

Description

Ein luxuriöser, cremiger Auflauf aus geröstetem Hokkaido-Kürbis und festkochenden Kartoffeln, überzogen mit einer goldbraunen Käsekruste. Perfekt für Herbstabende und Partys.


Ingredients

Scale
  • 1 großer Hokkaido-Kürbis (ca. 1,5 kg)
  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 200 ml Crème fraîche
  • 200 g Gouda oder Emmentaler (gerieben)
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 2 Zweige frischer Thymian
  • 1 TL Räucherpaprika
  • 50 g Butter
  • Salz und weißer Pfeffer
  • Olivenöl zum Rösten

Instructions

  1. Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor und fettere eine große Auflaufform (ca. 30×20 cm) großzügig mit Butter ein.
  2. Wasche den Hokkaido-Kürbis, halbiere ihn, entferne die Kerne und schneide ihn in grobe Würfel. Beträufle die Würfel mit Olivenöl, Salz und Räucherpaprika und röste sie im Ofen bei 200 Grad für 20-25 Minuten, bis sie weich sind. Lass sie etwas abkühlen.
  3. Püriere den gerösteten Kürbis im Hochmixer mit der Crème fraîche und der Hälfte des geriebenen Käses zu einer glatten Masse. Würze nach Bedarf mit Salz und Pfeffer. Falls die Masse zu dünn ist, koche sie kurz ein.
  4. Schneide die ungeschälten Kartoffeln in gleichmäßige, dünne Scheiben (ca. 3-4 mm). Lege sie in kaltes Wasser und trockne sie vor der Verwendung gut ab.
  5. Streiche eine dünne Schicht der Kürbismasse auf den Boden der Auflaufform. Lege die Kartoffelscheiben überlappend darauf. Gieße die restliche Kürbismasse über die Kartoffeln und drücke sie leicht an.
  6. Verteile den restlichen Käse und die Thymianblätter oben auf dem Auflauf.
  7. Decke die Form mit Alufolie ab und backe den Auflauf für 30 Minuten. Nimm die Folie ab und backe weitere 15-20 Minuten, bis die Oberfläche goldbraun ist und Blasen wirft.
  8. Lass den Auflauf vor dem Servieren 10 Minuten ruhen.

Notes

Der Kürbis muss unbedingt geröstet werden, um die Süße und Intensität zu entfalten. Käse sollte selbst gerieben werden, da verpackter Käse oft Antiklumpmittel enthält, die das Schmelzen verhindern. Die Kartoffeln nicht schälen, da die Schale Struktur gibt. Vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen, damit die Soße eindickt.

  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Category: Beilage
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 450
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 28
  • Saturated Fat: 16
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 5
  • Protein: 12

Keywords: Kürbis, Kartoffel, Auflauf, Käse, Herbstrezept, Vegetarisch, Partyessen, Comfort Food

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