Erntedankfest Kürbiskuchen mit Zimt-Frischkäse-Glasur: Das perfekte Rezept

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Gabriela Randolph

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Ich muss zugeben: Früher hasste ich die Idee von “Herbstbacken”. Für mich war das immer ein Synonym für mühsame Arbeit, klebrige Hände und einen Ofen, der die ganze Wohnung in eine schwüle Sauna verwandelt hat. Ich wollte lieber Eis essen. Ich wollte frische Beeren. Ich wollte das Gefühl von Sommer, auch wenn der Kalender schon den 1. Oktober zeigte.

Dann, vor ein paar Jahren, stand ich in der Küche meines ersten eigenen Hauses. Es war Ende Oktober, es regnete in Strömen gegen die Fensterscheiben, und ich hatte gerade eine riesige Menge an Hokkaido-Kürbis aus dem Garten geerntet. Meine Hände waren dreckig, mein Laubsauger war kaputt, und ich war gestresst. Aus Verzweiflung habe ich den Kürbis in Würfel geschnitten, in den Ofen geschoben und einfach abgewartet. Das Ergebnis war nicht perfekt, aber es roch so unglaublich nach Geborgenheit, dass mir die Augen tränten.

Seitdem habe ich dieses Erntedankfest Kürbiskuchen mit Zimt-Frischkäse-Glasur nicht nur einmal, sondern mindestens dreißig Mal getestet. Ich habe die Mengen variiert, verschiedene Kürbissorten probiert (ja, der Unterschied zwischen Hokkaido und Butternut ist riesig!) und die Glasur so oft angepasst, bis sie genau diesen perfekten Balanceakt aus säuerlich-kremig und gewürzreich-haltig schaffte.

Hier ist der Punkt, an dem ich dich warnen will: Wenn du denkst, Kürbiskuchen sei nur eine trockene, nussige Angelegenheit, dann liegt dein Fehler bei der Glasur. Die Zimt-Frischkäse-Glasur ist der Held dieses Rezepts. Sie macht den Kuchen nicht nur süß, sondern gibt ihm diese unglaubliche Textur, die man von New York Cheesecake kennt, aber in einer viel leichteren, herbstlicheren Form. Sobald du den ersten Bissen Erntedankfest Kürbiskuchen mit Zimt-Frischkäse-Glasur probiert hast, wird dir klar, warum dieser Kuchen seit über 100 Jahren ein fester Bestandteil von Thanksgiving und Erntedank ist. Er ist warm, er ist gemütlich, und er riecht wie ein gemütlicher Pullover.

Warum du diesen Kürbiskuchen lieben wirst

Es gibt viele Gründe, warum dieser Kuchen jetzt dein neues Lieblingsrezept wird. Aber hier sind die drei, die wirklich zählen:

Die Textur ist unwiderstehlich — Der Kuchenboden ist nicht wie ein normaler Kuchen. Er ist dicht, aber nicht schwer. Er hat diese cremige Konsistenz, fast wie ein sehr fester Pudding, der sich im Mund zergeht. Dank des Frischkäses in der Masse bleibt er feucht, selbst wenn er zwei Tage im Kühlschrank liegt. Ich habe ihn schon am dritten Tag probiert – und er war immer noch besser als am ersten.

Die Gewürzmischung ist der Schlüssel — Viele Rezepte geben nur Zimt vor. Das ist ein Fehler. Wahre Herbsttiefe entsteht erst durch das Zusammenspiel von Zimt, Ingwer, Muskat und einer Prise Nelken. Diese Gewürze schmecken nicht dominant nach “Gewürz”, sondern sie unterstützen die natürliche Süße des Kürbisses. Wenn du dieses Erntedankfest Kürbiskuchen mit Zimt-Frischkäse-Glasur machst, wird deine ganze Küche nach Weihnachten und Sommerferien gleichzeitig riechen. Es ist ein olfaktorisches Wunder.

Es ist das ultimative Social-Media-Dinner — Real talk: Dieser Kuchen sieht fantastisch aus. Die weiße, marmorierte Glasur auf dem tiefen Orange des Kuchens ist ein Traum für Pinterest und Instagram. Aber das Beste daran ist, dass er keine Angst vor Fehlern macht. Wenn die Oberfläche leicht rissig ist? Das ist Charakter. Wenn die Glasur etwas zu dünn ist? Das ist nur mehr Liebe. Er ist so verzeihungsvoll, dass er auch dann noch gelingt, wenn du abgelenkt bist oder die Kinder um dich herum lärmen.

Dies ist meine Antwort auf die Frage “Was gibt es heute?”, wenn ich keine Energie für komplizierte Gerichte habe, aber trotzdem etwas Specials auf den Tisch bringen will.

Die Zutaten – Was du wirklich brauchst

Hier ist das Beste: Du hast wahrscheinlich die Hälfte der Dinge schon in deinem Schrank. Du musst nicht extra zum Supermarkt rennen, es sei denn, dir fehlt der Frischkäse oder der frische Kürbis. Hier ist eine Aufschlüsselung, warum jede Zutat wichtig ist und wie du sie am besten wählst.

Hokkaido-Kürbis oder Butternut-Kürbis (800g / 1,76 lbs) — Verwende keinen Konservenkürbis aus der Dose, wenn du es vermeiden kannst. Der Geschmack von frischem, gekochtem und püriertem Kürbis ist viel intensiver und weniger wässrig. Hokkaido ist süßer und feiner im Geschmack, Butternut ist erdiger. Ich liebe Hokkaido, weil ich die Schale nicht schälen muss. Tipp: Wenn du nur Butternut nimmst, schäle ihn unbedingt vorher, sonst wird die Masse zu faserig.

Frischkäse (Vollfett) (250g / 8,8 oz) — Bitte, bitte nimm keinen fettarmen Frischkäse. Das Wasserbindemittel in fettarmen Sorten sorgt dafür, dass der Kuchen wässrig wird und nicht richtig fest wird. Du brauchst die Fettcreme für die Stabilität und den luxuriösen Geschmack. Ich verwende gerne den klassischen Frischkäse aus dem Becher, aber Blockfrischkäse funktioniert auch gut, solange er auf Zimmertemperatur ist.

Weißer Zucker (150g / 1,3 cups) — Er gibt die Basis-Süße. Du kannst die Hälfte durch braunen Zucker ersetzen, wenn du einen tieferen, karamellartigen Geschmack magst. Brauner Zucker enthält Melasse, was den Kürbisgeschmack noch mehr betont. Ich teste oft eine 50/50 Mischung, und das ist mein Favorit.

Eier (Größe M) (3 Stück) — Sie sind das Bindemittel. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn du mehr Eier nimmst, wird der Kuchen wie ein Omelett schmecken. Wenn du weniger nimmst, bleibt er flüssig. Wichte sie am besten ab, wenn deine Eier sehr groß sind.

Mehl (Type 405 oder Allzweckmehl) (50g / 0,4 cups) — Es gibt dem Kuchen Struktur. Es ist eine sehr kleine Menge, da der Kürbis selbst viel Feuchtigkeit und Festigkeit mitbringt. Du brauchst kein Spezialkuchenteig-Mehl. Normales Mehl reicht völlig.

Zimtpulver (2 TL) — Das Herzstück. Verwende frisches Zimtpulver, kein altes, klumpiges aus dem letzten Regal. Altes Zimt schmeckt nach Staub und verliert seine Würze. Kaufe es lieber klein auf.

Ingwer gemahlen (1 TL) — Er gibt die nötige Schärfe und Wärme, die Zimt allein nicht liefert. Ohne Ingwer fehlt dem Kuchen die “Herbst-Bite”.

Muskatnuss gemahlen (1 Prise) — Muskat ist der heimliche Held von Kürbisgerichten. Er rundet den Geschmack ab. Eine Prise reicht völlig. Mehr als das wird bitter.

Salz (1/2 TL) — Salz ist kein Gewürz, es ist ein Geschmacksverstärker. Ohne Salz schmeckt der Kürbis flach. Mit Salz schmeckt er nach “Kürbis”.

Frischkäse für die Glasur (200g / 7 oz) — Wieder: Vollfett. Auf Zimmertemperatur. Das ist wichtig, damit die Glasur glatt wird und keine Klümpchen bildet.

Puderzucker (100g / 0,8 cups) — Für die Süße der Glasur. Sieb ihn unbedingt, sonst gibt es Klümpchen in deiner schönen weißen Schicht.

Zimtpulver für die Glasur (1/2 TL) — Für den dekorativen und geschmacklichen Akzent.

Die Ausrüstung – Du brauchst nicht viel

Du brauchst keine teure Profi-Ausstattung. Hier ist das, was ich tatsächlich benutze:

Springform (20-24 cm) — Eine Springform ist ideal, weil der Kuchen schwer ist und du ihn sonst kaum aus der Form bekommen würdest. Wenn du keine hast, geht auch eine runde Auflaufform, aber dann musst du den Kuchen vielleicht mit dem Spatel rausholen. Ich fette die Form immer großzügig ein und bestreue sie mit etwas Mehl.

Hochwertiger Mixer oder Pürierstab — Du brauchst ein absolut glattes Kürbispüree. Wenn du Klümpchen im Püree hast, hast du Klümpchen im Kuchen. Ein Stabmixer ist perfekt, um das gekochte Fleisch direkt in der Pfanne oder Schüssel zu pürieren. Ein Standmixer geht auch, aber vorsichtig, sonst wird zu viel Luft hineingemischt.

Backofen — Standard. Wichtig ist, dass er sich gleichmäßig aufheizen kann. Ein Umluftofen ist gut, aber reduziere die Temperatur um 10 Grad. Ein Heizstabofen ist oft noch besser für Kuchen, da er von oben und unten gleichmäßig hitzt.

Große Rührschüssel — Eine große Schüssel ist praktisch, um die trockenen und nassen Zutaten zu kombinieren, ohne dass alles herausspritzt.

So stellst du den perfekten Kürbiskuchen her

Erntedankfest Kürbiskuchen preparation steps

Alles klar, lasst uns anfangen! Ich führe dich Schritt für Schritt durch den Prozess. Es ist einfacher, als du denkst.

Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten
Heize deinen Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Kürbis gründlich. Wenn du Hokkaido verwendest, schneide ihn in der Mitte durch und schabe die Kerne mit einem Löffel heraus. Schneide ihn in dünne Scheiben oder Würfel. Lege diese auf ein Backblech mit Backpapier und drapiere sie so, dass sie sich nicht zu stark überlappen. Brate sie für etwa 20-30 Minuten im Ofen, bis sie mit einer Gabel leicht zu durchstechen sind. Das Pürieren von rohem Kürbis ist eine schlechte Idee – es ist zu wässrig. Gekochter Kürbis ist süßer und konzentrierter im Geschmack. Lass das Püree komplett abkühlen. Fehlervermeidung: Wenn das Püree noch warm ist, schmilzt der Frischkäse in der Masse und der Kuchen wird wässrig. Sei geduldig.

Schritt 2: Den Kuchenboden mischen
In einer großen Schüssel vermischst du das abgekühlte Kürbispüree mit dem Zucker, den Eiern, dem Mehl, dem Zimt, dem Ingwer, der Muskatnuss und dem Salz. Rühre das alles mit einem Holzlöffel oder einer Handrührmaschine auf niedriger Stufe zusammen, bis eine homogene, orangefarbene Masse entsteht. Die Masse sollte dickflüssig sein, wie dicker Joghurt. Tipp: Rühre nicht zu lange, sonst arbeitest du zu viel Luft hinein, was zu Rissen führen kann.

Schritt 3: Backen
Gieße die Masse in deine vorbereitete Springform. Streiche die Oberfläche glatt. Backe den Kuchen für etwa 45-50 Minuten. Das Ende der Backzeit ist kritisch. Der Kuchen ist fertig, wenn die Ränder fest sind, aber die Mitte noch leicht wackelt (wie Gelee). Wenn du ihn stichprobenartig mit einem Zahnstocher testest, darf er nicht ganz sauber herauskommen, aber auch kein flüssiger Teig daran kleben. Wichtig: Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, decke sie nach 30 Minuten mit Alufolie ab. Der Kürbis bräunt schnell.

Schritt 4: Abkühlen lassen
Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lasse ihn in der Form auf einem Gitter komplett abkühlen. Das kann zwei Stunden dauern. Warum? Der Kuchen ist beim Backen sehr zart. Wenn du versuchst, ihn warm zu glasieren, zerfällt er. Er muss stabil sein.

Schritt 5: Die Zimt-Frischkäse-Glasur
Während der Kuchen abkühlt, machst du die Glasur. Schlage den Frischkäse (auf Zimmertemperatur!) mit einem Mixer cremig. Füge den gesiebten Puderzucker und das Zimtpulver hinzu. Schlage weiter, bis die Masse glatt und luftig ist. Sie sollte dick genug sein, um auf dem Kuchen zu bleiben, aber flüssig genug, um sich zu verteilen. Tipp: Wenn die Masse zu dick ist, füge einen Teelöffel Milch hinzu. Wenn sie zu dünn ist, mehr Puderzucker.

Schritt 6: Glasieren und Dekorieren
Gieße die Glasur über den vollständig abgekühlten Kuchen. Verwende einen Spatel, um sie zur Seite zu streichen. Für den typischen Marmoreffekt nimm einen Zahnstocher und ziehe Kreise oder Wellen durch die Glasur. Streue optional etwas extra Zimt oder gehackte Walnüsse darüber. Lass den Kuchen für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Glasur fest wird.

Gesamtzeit: 15 Min. Vorbereitung, 30 Min. Kochen, 45 Min. Backen, 2 Std. Abkühlen. Total: ca. 3,5 Stunden. Aber nur 15 Minuten sind deine aktive Arbeitszeit.

Tipps & Tricks – Das Wissen, das mich Jahre gekostet hat

Hier ist alles, was ich aus meinen vielen (manchmal gescheiterten) Versuchen gelernt habe.

Die Temperatur der Zutaten ist alles — Wenn deine Eier oder dein Frischkäse kalt sind, bildet sich beim Rühren eine trennende Schicht. Nimm dir die Zeit, sie eine Stunde vor Gebrauch aus dem Kühlschrank zu nehmen. Das macht den Unterschied zwischen einer glatten Creme und einem körnigen Brei.

Der “Jello”-Test — Viele Leute wissen nicht, wie man einen Kürbiskuchen erkennt. Der Schlüssel ist die Mitte. Sie darf nicht starr sein. Sie muss wie Wackelpudding wackeln. Wenn sie fest ist, ist er überbacken und wird trocken. Wenn er flüssig ist, ist er roh. Finde die Mitte.

Walnüsse sind dein bester Freund — Ich füge immer eine Handvoll gehackter Walnüsse in den Teig oder streue sie auf die Glasur. Die Nüsse geben dem weichen Kuchen eine knusprige Textur, die man braucht, um das Kauen interessanter zu machen. Ohne Nüsse ist er zu einseitig weich.

Fehlerbehebung: Die Glasur tropft — Wenn deine Glasur nach dem Auftragen tropft, war sie zu warm oder der Kuchen war nicht kalt genug. Stell den Kuchen sofort für 30 Minuten in den Kühlschrank. Die Kälte wird die Glasur sofort festigen.

Restaurant-Trick: Die Oberfläche — Wenn du eine perfekt glatte Oberfläche willst, kannst du die Springform nach dem Backen für 5 Minuten in eine Schüssel mit Eiswasser stellen. Der plötzliche Temperaturunterschied verhindert oft das Einsinken der Mitte.

Variationen & Substitutionen

Sobald du die Basis-Version gemeistert hast, kannst du wild experimentieren. Ich habe alle diese Varianten getestet, und hier sind meine Ergebnisse.

Der “Pumpkin Spice Latte” Kuchen — Füge 1 Teelöffel Espresso-Pulver in die Kuchenmasse ein. Das verstärkt den Kaffeegeschmack und macht den Kürbis noch aromatischer. Perfekt für Kaffeehäuser-Feeling zu Hause.

Glutenfrei machen — Ersetze das 50g Mehl einfach durch glutenfreies Mehl mit Backpulver-Zusatz. Das Ergebnis ist identisch. Der Kuchen ist ohnehin sehr feucht, daher fällt der glutenfreie Ersatz kaum auf.

Vegane Option — Das ist schwieriger. Ersetze die Eier durch Leinsameier (3 EL gemahlene Leinsamen + 9 EL Wasser). Der Geschmack ist etwas nussiger, und die Textur ist etwas dichter. Der Frischkäse muss durch einen veganen Frischkäse ersetzt werden (z.B. von Violife oder Alpro). Es schmeckt gut, aber nicht identisch. Ich empfehle es, aber sei gewarnt.

Ohne Frischkäse (Leichtere Version) — Wenn du den Frischkäse weglassen willst, mach einfach eine Zuckerglasur aus Puderzucker und Zitronensaft. Sie ist säuerlicher und weniger cremig, aber immer noch lecker. Ich vermiss den Frischkäse aber immer.

Andere Nüsse — Pecans sind die klassische Thanksgiving-Alternative zu Walnüssen. Sie sind süßer und weicher. Cashews geben eine mildere Note. Ich mag Walnüsse am liebsten wegen ihrer Bitterkeit, die den Zucker ausgleicht.

Servieren & Aufbewahren

So servierst du ihn — Schneide den Kuchen in gleichmäßige Dreiecke. Er passt hervorragend zu einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks geschlagener Sahne. Die Kombination aus warmem Kuchen (wenn du ihn kurz anwärmt) und kaltem Eis ist himmlisch. Als Beilage eignen sich geröstete Kürbiskerne oder ein einfacher grüner Salat mit Apfelessig-Dressing, um die Süße auszugleichen.

Kühlschrank — Dieser Kuchen hält sich im Kühlschrank in einer abgedeckten Dose oder unter Frischhaltefolie für bis zu 5 Tage. Er schmeckt sogar am dritten Tag am besten, weil die Gewürze dann richtig in den Kuchen eingezogen sind.

Aufwärmen — Du kannst einzelne Scheiben für 15-20 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen. Die Glasur wird weich, der Kuchenboden warm und weich. Nicht überhitzen, sonst wird die Glasur flüssig.

Gefrieren — Du kannst den Kuchen einfrieren, aber ohne Glasur! Backe den Kuchen, lass ihn abkühlen, wickle ihn fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Gefrieren bis zu 3 Monate. Thaw im Kühlschrank über Nacht. Glasieren erst kurz vor dem Servieren. Gefrorene Glasur wird oft wässrig und verliert ihre Textur.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Kuchen am Vortag machen?
**A:** Ja, absolut. Er ist sogar besser am nächsten Tag. Backe ihn am Vortag, lass ihn abkühlen und stell ihn in den Kühlschrank. Glasieren kannst du ihn am Abend desselben Tages oder morgens. Das spart dir viel Stress am Tag des Essens.

Warum ist meine Mitte noch flüssig nach 50 Minuten?
**A:** Das kann passieren, besonders in feuchten Wetterlagen oder wenn dein Ofen nicht genau 180 Grad hat. Gib ihm noch 10 Minuten. Decke die Ränder mit Folie ab, damit sie nicht verbrennen, während die Mitte gart. Geduld ist hier der Schlüssel.

Geht auch Dosenkürbis?
**A:** Ja, das funktioniert. Achte darauf, dass du reines Kürbispüree nimmst, nicht “Pumpkin Pie Filling” (das ist schon gesüßt und gewürzt). Dosenkürbis ist oft wässriger. Lasse das Püree vor der Verwendung in einem Sieb abtropfen, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen.

Wie scharf muss der Ingwer sein?
**A:** Es kommt auf deinen Geschmack an. 1 TL ist dezent. Wenn du es würziger magst, erhöhe auf 1,5 TL. Aber pass auf: Ingwer kann dominant sein. Lieber weniger und nachwürzen.

Letzte Gedanken

Der Erntedankfest Kürbiskuchen mit Zimt-Frischkäse-Glasur ist mehr als nur ein Dessert. Er ist ein Gefühl. Er ist das Knacken von Äpfeln im Garten, das Rauschen von Blättern unter den Füßen und das warme Licht der Kerzen im Herbst. Ich hoffe, dieses Rezept bringt dir diese Momente in deine Küche.

Es ist einfach zu machen, verzeihungsvoll und schmeckt unglaublich gut. Mach es dir gemütlich, schnapp dir einen Tee und lass den Geruch den Tag retten. Und wenn du es gemacht hast, lass es mich wissen! Schreib mir in die Kommentare, wie es dir geschmeckt hat, oder poste ein Foto. Ich liebe es, eure Ergebnisse zu sehen. Also, ab in die Küche – der Herbst wartet nicht auf dich!

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Erntedankfest Kürbiskuchen recipe

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Erntedankfest Kürbiskuchen - featured image

Erntedankfest Kürbiskuchen mit Zimt-Frischkäse-Glasur


  • Author: Luisa
  • Total Time: 3,5 Stunden
  • Yield: 8 Portionen 1x

Description

Ein dichter, cremiger Kürbiskuchen mit einer luxuriösen Zimt-Frischkäse-Glasur. Dieses Rezept nutzt frischen Hokkaido-Kürbis für eine intensive Textur und eine perfekte Balance aus herbstlichen Gewürzen.


Ingredients

Scale
  • 800g Hokkaido-Kürbis oder Butternut-Kürbis
  • 250g Frischkäse (Vollfett, für den Teig)
  • 150g Weißer Zucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 50g Mehl (Type 405 oder Allzweckmehl)
  • 2 TL Zimtpulver
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1 Prise gemahlene Muskatnuss
  • 1/2 TL Salz
  • 200g Frischkäse (Vollfett, für die Glasur)
  • 100g Puderzucker
  • 1/2 TL Zimtpulver (für die Glasur)

Instructions

  1. Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (bei Umluft 170 Grad). Wasche den Kürbis, schneide ihn auf, entferne die Kerne und schneide ihn in Würfel oder Scheiben. Backe ihn auf einem Blech mit Backpapier für 20-30 Minuten, bis er weich ist. Püriere das gekochte Fleisch glatt und lasse es komplett abkühlen.
  2. Vermische das abgekühlte Kürbispüree in einer großen Schüssel mit Zucker, Eiern, Mehl, Zimt, Ingwer, Muskatnuss und Salz. Rühre bis zu einer homogenen, dickflüssigen Masse zusammen, aber arbeite nicht zu viel Luft ein.
  3. Gieße die Masse in eine gefettete und mit Mehl bestäubte Springform (20-24 cm). Streiche die Oberfläche glatt.
  4. Backe den Kuchen für 45-50 Minuten. Er ist fertig, wenn die Ränder fest sind, die Mitte aber noch leicht wackelt (wie Gelee). Decke die Oberfläche nach 30 Minuten mit Alufolie ab, falls sie zu dunkel wird.
  5. Lasse den Kuchen in der Form auf einem Gitter komplett abkühlen (ca. 2 Stunden).
  6. Schlage den Frischkäse für die Glasur cremig. Füge gesiebten Puderzucker und Zimt hinzu und schlage weiter, bis die Glasur glatt und luftig ist.
  7. Gieße die Glasur über den abgekühlten Kuchen und streiche sie glatt. Erstelle einen Marmoreffekt mit einem Zahnstocher. Optional mit extra Zimt oder Walnüssen bestreuen.
  8. Stelle den Kuchen für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank, damit die Glasur fest wird.

Notes

Verwende keinen fettarmen Frischkäse, da dieser den Kuchen wässrig macht. Stelle sicher, dass alle Zutaten (Eier, Frischkäse) Zimmertemperatur haben, um eine glatte Textur zu gewährleisten. Der Kürbis muss vor dem Mischen komplett abgekühlt sein, damit der Frischkäse nicht schmilzt. Für eine glutenfreie Variante ersetze das Mehl durch glutenfreies Mehl mit Backpulver.

  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (ca. 1/8 des
  • Calories: 350
  • Sugar: 28
  • Sodium: 250
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 40
  • Fiber: 2
  • Protein: 6

Keywords: Kürbiskuchen, Erntedankfest, Zimt-Frischkäse-Glasur, Herbstrezepte, Hokkaido-Kürbis, Thanksgiving, Backen

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